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Nidwalden Gerichte 05.08.2026 42526 · редакция 1 → 2 · зафиксировано 2026-09-17 02:21 · +52 −52 строк
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GERICHTE OBERGERICHT Bahnhofplatz 3, Postfach 1241, 6371 Stans Tel. 041 618 79 70, www.nw.ch
2. Der Beschuldigte wird schuldig gesprochen
−der versuchten schweren Körperverletzung im Sinne von Art. 122 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB begangen am 1. August 2019 (STA-Nr. A1 19 4618);
−des mehrfachen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB begangen am 19. Juli 2019 (STA-
− der versuchten schweren Körperverletzung im Sinne von Art. 122 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB begangen am 1. August 2019 (STA-Nr. A1 19 4618);
− des mehrfachen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB begangen am 19. Juli 2019 (STA-
Nr. A1 19 6581);
−der Gehilfenschaft zum versuchten Raub im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1
− der Gehilfenschaft zum versuchten Raub im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1
StGB i.V.m. Art. 25 StGB begangen am 20. Oktober 2018 (STA-Nr. A1 18 5490);
−der mehrfachen Drohung im Sinne von Art. 180 Abs. 1 StGB begangen am 26. Juni 2019 (STA-Nr. A1
− der mehrfachen Drohung im Sinne von Art. 180 Abs. 1 StGB begangen am 26. Juni 2019 (STA-Nr. A1
19 4759 und A1 19 4760) sowie am 28. Juni 2019 (STA-Nr. A1 19 4761);
−der Entführung im Sinne von Art. 183 Ziff. 2 StGB begangen am 21. August 2019 (STA-Nr. A1 19
− der Entführung im Sinne von Art. 183 Ziff. 2 StGB begangen am 21. August 2019 (STA-Nr. A1 19
4619);
−des mehrfachen Hausfriedensbruchs im Sinne von Art. 186 StGB begangen am 19. Juli 2019 (STA-
− des mehrfachen Hausfriedensbruchs im Sinne von Art. 186 StGB begangen am 19. Juli 2019 (STA-
Nr. A1 19 6581);
−der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte im Sinne von Art. 285 Ziff. 1 Abs. 1 StGB begangen am 21. Juni 2019 (STA-Nr. A1 19 6580);
−des Fahrens ohne Berechtigung im Sinne von Art. 95 Abs. 1 lit. b SVG i.V.m. Art. 10 Abs. 2 SVG begangen am 3. September 2018 (STA-Nr. A1 21 3071);
−der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz durch Erwerb von Betäubungsmitteln im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG i.V.m. Art. 2 lit. b BetmG begangen am 8. Oktober 2018 (STA-Nr. A1 21 3072);
−der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz durch Anstaltentreffen zum Erlangen von Betäubungsmitteln auf andere Weise im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG i.V.m. Art. 19 Abs. 1 lit. g BetmG und Art. 2 lit. a BetmG begangen am 1. August 2019 (STA-Nr. A1 19 4618);
−der mehrfachen Widerhandlung gegen das Heilmittelgesetz durch Inverkehrbringen von Arzneimitteln ohne die erforderliche Zulassung oder Bewilligung im Sinne von Art. 86 Abs. 1 lit. a HMG begangen im Sommer 2019 (STA-Nr. A1 20 674) und
−der versuchten Widerhandlung gegen das Heilmittelgesetz durch Inverkehrbringen von Arzneimitteln ohne die erforderliche Zulassung oder Bewilligung im Sinne von Art. 86 Abs. 1 lit. a HMG i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB begangen im Sommer 2019 (STA-Nr. A1 20 674).
− der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte im Sinne von Art. 285 Ziff. 1 Abs. 1 StGB begangen am 21. Juni 2019 (STA-Nr. A1 19 6580);
− des Fahrens ohne Berechtigung im Sinne von Art. 95 Abs. 1 lit. b SVG i.V.m. Art. 10 Abs. 2 SVG begangen am 3. September 2018 (STA-Nr. A1 21 3071);
− der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz durch Erwerb von Betäubungsmitteln im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG i.V.m. Art. 2 lit. b BetmG begangen am 8. Oktober 2018 (STA-Nr. A1 21 3072);
− der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz durch Anstaltentreffen zum Erlangen von Betäubungsmitteln auf andere Weise im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG i.V.m. Art. 19 Abs. 1 lit. g BetmG und Art. 2 lit. a BetmG begangen am 1. August 2019 (STA-Nr. A1 19 4618);
− der mehrfachen Widerhandlung gegen das Heilmittelgesetz durch Inverkehrbringen von Arzneimitteln ohne die erforderliche Zulassung oder Bewilligung im Sinne von Art. 86 Abs. 1 lit. a HMG begangen im Sommer 2019 (STA-Nr. A1 20 674) und
− der versuchten Widerhandlung gegen das Heilmittelgesetz durch Inverkehrbringen von Arzneimitteln ohne die erforderliche Zulassung oder Bewilligung im Sinne von Art. 86 Abs. 1 lit. a HMG i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB begangen im Sommer 2019 (STA-Nr. A1 20 674).
3. Der Beschuldigte wird freigesprochen von den Vorwürfen
−der versuchten einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 2 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 22
− der versuchten einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 2 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 22
Abs. 1 StGB (Vorfall vom 27. Juni 2019; STA-Nr. A1 19 4762);
−des versuchten Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB (Vorfall vom 21. August 2019, STA-Nr. A1 19 4619);
−des versuchten qualifizierten Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 2 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1
− des versuchten Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB (Vorfall vom 21. August 2019, STA-Nr. A1 19 4619);
− des versuchten qualifizierten Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 2 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1
StGB (Vorfall vom April 2019, STA-Nr. A1 19 4797);
−der versuchten Erpressung im Sinne von Art. 156 Ziff. 1 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB (Vorfall vom
− der versuchten Erpressung im Sinne von Art. 156 Ziff. 1 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB (Vorfall vom
Sommer 2019; STA-Nr. A1 20 781);
−der versuchten Erpressung im Sinne von Art. 156 Ziff. 1 und 3 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB (Vorfall vom 21. August 2019, STA-Nr. A1 19 4619);
−der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz durch Anstaltentreffen zum Handel mit Betäubungsmitteln auf andere Weise im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. c und d BetmG i.V.m. Art. 19 Abs. 1 lit. g BetmG i.V.m. Art. 2 lit. a BetmG (Vorfall vom Sommer 2019; STA-Nr. A1 20 781);
−des vorsätzlichen Besitzes einer Waffe, ohne über einen Waffenerwerbschein zu verfügen, im Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. a WG i.V.m. Art. 4 Abs. 1 lit. a WG, Art. 8 Abs. 1 WG und Art. 12 WG (Vorfall vom April 2019, STA-Nr. A1 19 4797) und
−des vorsätzlichen Tragens einer Waffe, ohne über eine Waffentragbewilligung zu verfügen, im Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. a WG i.V.m. Art. 4 Abs. 1 lit. a WG und Art. 27 Abs. 1 WG (Vorfall vom April 2019, STA-Nr. A1 19 4797).
− der versuchten Erpressung im Sinne von Art. 156 Ziff. 1 und 3 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB (Vorfall vom 21. August 2019, STA-Nr. A1 19 4619);
− der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz durch Anstaltentreffen zum Handel mit Betäubungsmitteln auf andere Weise im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. c und d BetmG i.V.m. Art. 19 Abs. 1 lit. g BetmG i.V.m. Art. 2 lit. a BetmG (Vorfall vom Sommer 2019; STA-Nr. A1 20 781);
− des vorsätzlichen Besitzes einer Waffe, ohne über einen Waffenerwerbschein zu verfügen, im Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. a WG i.V.m. Art. 4 Abs. 1 lit. a WG, Art. 8 Abs. 1 WG und Art. 12 WG (Vorfall vom April 2019, STA-Nr. A1 19 4797) und
− des vorsätzlichen Tragens einer Waffe, ohne über eine Waffentragbewilligung zu verfügen, im Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. a WG i.V.m. Art. 4 Abs. 1 lit. a WG und Art. 27 Abs. 1 WG (Vorfall vom April 2019, STA-Nr. A1 19 4797).
4. Der Beschuldigte wird für die begangenen Delikte in Anwendung von Art. 34 StGB, Art. 40 StGB, Art. 42 Abs. 4 StGB, Art. 47 StGB, Art. 48a StGB, Art. 49 Abs. 1 und 2 StGB, Art. 51 StGB, Art. 106 StGB, Art. 122 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB, Art. 139 Ziff. 1 StGB, Art. 180 Abs. 1 StGB, Art. 183 Ziff. 2 StGB, Art. 186 StGB, Art. 285 Ziff. 1 StGB, Art. 95 Abs. 1 lit. b SVG i.V.m. Art. 10 Abs. 2 SVG, Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG i.V.m. Art. 2 lit. b BetmG, Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG i.V.m. Art. 19 Abs. 1 lit. g BetmG i.V.m. Art. 2 lit. a BetmG, Art. 86 Abs. 1 lit. a HMG, Art. 86 Abs. 1 lit. a HMG i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB verurteilt zu:
−einer Freiheitsstrafe von 22 Monaten, unter Anrechnung der erstandenen Untersuchungshaft von
− einer Freiheitsstrafe von 22 Monaten, unter Anrechnung der erstandenen Untersuchungshaft von
228 Tagen, des vorzeitigen Strafvollzugs von 239 Tagen sowie der Ersatzmassnahmen im Umfang von 124 Tagen;
−einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je Fr. 185.00 und
−einer Verbindungsbusse von Fr. 6'475.00.
− einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je Fr. 185.00 und
− einer Verbindungsbusse von Fr. 6'475.00.
… 15 строк без изменений …
5. Der Vollzug der Freiheitsstrafe sowie der Geldstrafe wird gestützt auf Art. 42 Abs. 1 StGB und Art. 44 Abs. 1 StGB aufgeschoben, bei einer Probezeit von fünf Jahren.
13. 13.1 Die folgenden beschlagnahmten und bei der Luzerner Polizei (Lager-Nr. 15761) aufbewahrten Gegenstände sind dem Privatkläger 3 auf dessen Verlangen innert 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Urteils hin durch die Luzerner Polizei gegen Empfangsbescheinigung herauszugeben. Der unbenutzte Ablauf dieser Frist gilt als Verzicht auf die Herausgabe, mit der Folge, dass die Gegenstände durch die Luzerner Polizei zu vernichten sind (STA-Nr. A1 19 6581, act. 7.1.2.6b und act. 7.5.11):
1.1 Armbanduhr «Rolex», violett 2.11 PS3 Games 3.1 PS3 Konsole 4.1 PS3 Controller 5.1 USB Ladekabel für PS3 Controller 6.1 HDMI Kabel für PS3 7.1 Netzwerkkabel für PS3
1. 1 Armbanduhr «Rolex», violett 2. 11 PS3 Games 3. 1 PS3 Konsole 4. 1 PS3 Controller 5. 1 USB Ladekabel für PS3 Controller 6. 1 HDMI Kabel für PS3 7. 1 Netzwerkkabel für PS3
13.2 Die folgenden beschlagnahmten und bei der Kantonspolizei Nidwalden aufbewahrten Gegenstände sind C.__ auf dessen Verlangen innert 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Urteils hin durch die Kantonspolizei Nidwalden gegen Empfangsbescheinigung herauszugeben. Der unbenutzte Ablauf dieser Frist gilt als Verzicht auf die Herausgabe, mit der Folge, dass die Gegenstände durch die Kantonspolizei Nidwalden zu vernichten sind (STA-Nr. A1 19 4762, act. 4.18 und STA-Nr. A1 19 4762, act. 4.17):
8.1 Mühle (Spur-Nr. NW19070763) 9.1 Trainerhose «Nike» (KT Schrank 110/9; Spur-Nr. NW19070762)
8. 1 Mühle (Spur-Nr. NW19070763) 9. 1 Trainerhose «Nike» (KT Schrank 110/9; Spur-Nr. NW19070762)
13.3 Der folgende beschlagnahmte und bei der Luzerner Polizei (Lager-Nr. 15761) aufbewahrte Gegenstand ist dem Beschuldigten auf dessen Verlangen innert 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Urteils hin durch die Luzerner Polizei gegen Empfangsbescheinigung herauszugeben. Der unbenutzte Ablauf dieser Frist gilt als Verzicht auf die Herausgabe, mit der Folge, dass der Gegenstand durch die Luzerner Polizei zu vernichten ist (STA-Nr. A1 19 6581, act. 7.1.2.6b):
10.1 Controller, Playstation 14. 14.1 Die Verfahrenskosten setzen sich nach Massgabe von Art. 422 StPO sowie Art. 1, Art. 2, Art. 9 Ziff. 2 und Art. 10 Ziff. 3 PKoG (Prozesskostengesetz, NG 261.2) wie folgt zusammen:
10. 1 Controller, Playstation 14. 14.1 Die Verfahrenskosten setzen sich nach Massgabe von Art. 422 StPO sowie Art. 1, Art. 2, Art. 9 Ziff. 2 und Art. 10 Ziff. 3 PKoG (Prozesskostengesetz, NG 261.2) wie folgt zusammen:
… 19 строк без изменений …
Ermittlungs- und Untersuchungskosten STA-Nr. A1 18 5490, Fr. 25'449.80 A1 19 4618, A1 19 4619, A1 19 4759, A1 19 4761, A1 19 4762, A1 19 4797, A1 19 6580, A1 19 6581, A1 20 781 (Gebühren und Auslagen)
Davon entfallen:
11.Fr. 47'312.20 (inkl. Auslagen und MWST) auf die Aufwendungen von Rechtsanwältin Luzia Vetterli im Vorverfahren (30. Oktober 2018 bis 26. Oktober 2020);
12.Fr. 31'135.40 (inkl. Auslagen und MWST) auf die Aufwendungen von Rechtsanwältin Kim Mauerhofer im Vorverfahren (5. August 2021 bis 17. November 2022) sowie
13.Fr. 32'687.20 (inkl. Auslagen und MWST) auf die Aufwendungen von Rechtsanwältin Kim Mauerhofer im Hauptverfahren (ab 18. November 2022).
11. Fr. 47'312.20 (inkl. Auslagen und MWST) auf die Aufwendungen von Rechtsanwältin Luzia Vetterli im Vorverfahren (30. Oktober 2018 bis 26. Oktober 2020);
12. Fr. 31'135.40 (inkl. Auslagen und MWST) auf die Aufwendungen von Rechtsanwältin Kim Mauerhofer im Vorverfahren (5. August 2021 bis 17. November 2022) sowie
13. Fr. 32'687.20 (inkl. Auslagen und MWST) auf die Aufwendungen von Rechtsanwältin Kim Mauerhofer im Hauptverfahren (ab 18. November 2022).
… 21 строк без изменений …
16.3 Es wird davon Vormerk genommen, dass Rechtsanwältin Luzia Vetterli auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft bereits Vorschusszahlungen von insgesamt Fr. 41'790.00 ausbezahlt worden sind.
« 1. Das Urteil des Kantonsgerichts Nidwalden, Strafabteilung, Kollegialgericht, vom 21. März 2024 (- SK 22 6 -) sei wie folgt aufzuheben und zu ändern:
1.In Ergänzung zu Ziff. 2 sei [der Beschuldigte] zusätzlich
1. In Ergänzung zu Ziff. 2 sei [der Beschuldigte] zusätzlich
… 15 строк без изменений …
- des versuchten Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB (Vorfall vom 21. August 2019, STA-Nr. A1 19 4619);
schuldig zu sprechen.
2.In Abänderung von Ziff. 4 sei [der Beschuldigte] in Anwendung von Art. 34 StGB, Art. 40 StGB, Art. 47 StGB, Art. 48a StGB, Art. 49 Abs. 1 und 2 StGB, Art. 51 StGB,
2. In Abänderung von Ziff. 4 sei [der Beschuldigte] in Anwendung von Art. 34 StGB, Art. 40 StGB, Art. 47 StGB, Art. 48a StGB, Art. 49 Abs. 1 und 2 StGB, Art. 51 StGB,
… 1 строк без изменений …
- zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren, unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungshaft und des vorzeitigen Strafvollzugs von insgesamt 467 Tagen sowie der Ersatzmassnahmen im Umfang von 124 Tagen, sowie
- zu einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je CHF 185.00 zu verurteilen.
3.In Abänderung von Ziff. 5 sei die Geldstrafe zu vollziehen.
4.In Abänderung von Ziff. 8 sei [der Beschuldigte] in Anwendung von Art. 66a Abs. 1 lit. b, c und d StGB und Art. 5 Abs. 1 Anhang I FZA für 10 Jahre des Landes zu verweisen.
3. In Abänderung von Ziff. 5 sei die Geldstrafe zu vollziehen.
4. In Abänderung von Ziff. 8 sei [der Beschuldigte] in Anwendung von Art. 66a Abs. 1 lit. b, c und d StGB und Art. 5 Abs. 1 Anhang I FZA für 10 Jahre des Landes zu verweisen.
… 793 строк без изменений …
2. Unter Kostenfolgen zu Lasten [des Beschuldigten].»
Ebenso unglaubhaft ist es, wenn der Beschuldigte in der Einvernahme vom 5. November 2021 plötzlich zu behaupten beginnt, neben diesem «F.__» habe auch H.__ mit Tritten, Kicks und
Fäusten auf den Privatkläger eingeschlagen (STA-Nr. A1 19 4618 act. 5.1.25 f. dep.6), was er anschliessend aber nicht weiter präzisieren wollte (STA-Nr. A1 19 4618 act. 5.1.28 dep. 26 ff.). Diese späte und sehr pauschale Aussage steht – wie schon zuvor ausgeführt – in klarem
Fäusten auf den Privatkläger eingeschlagen (STA-Nr. A1 19 4618 act. 5.1.25 f. dep. 6), was er anschliessend aber nicht weiter präzisieren wollte (STA-Nr. A1 19 4618 act. 5.1.28 dep. 26 ff.). Diese späte und sehr pauschale Aussage steht – wie schon zuvor ausgeführt – in klarem
… 755 строк без изменений …
Widerspruch zu den Aussagen der O.__ und des Privatklägers. Der Umstand, dass H.__ im angeblich ohne sein Wissen aufgezeichneten Gespräch vom 21. Februar 2024 sagte, als der
7.5.2
Der Beschuldigte liess sein Opfer E.__ unter einem Vorwand zum Schulhaus __ locken, wo er es überwältigte und gewaltsam in ein Fahrzeug verbrachte, in dem bereits drei weitere Männer sassen. Sowohl beim Verbringen ins Auto als auch während der anschliessenden Fahrt übte er wiederholt körperliche Gewalt aus. Er versetzte dem Opfer harte Kopfnüsse, schlug es mit der Faust ins Gesicht, mit dem Ellbogen in die Rippen und auf den Hinterkopf und drückte ihm den Zeigefinger in die Augen. Zusätzlich bedrohte er E.__ massiv, unter anderem damit, ihn abzustechen, sollte er einen Fehler machen. Weiter drohte er mit den Hells Angels und damit, ihn in den Wald zu bringen und zu erschiessen, falls er die geforderten Fr. 800.– nicht beschaffe. Die gesamte Situation war bewusst einschüchternd gestaltet.Der erst 15-jährige E.__ wurde überrumpelt und war danach drei rund zehn Jahre älteren Männern und einem ungefähr gleichaltrigen Jugendlichen ausgeliefert.
Der Beschuldigte liess sein Opfer E.__ unter einem Vorwand zum Schulhaus __ locken, wo er es überwältigte und gewaltsam in ein Fahrzeug verbrachte, in dem bereits drei weitere Männer sassen. Sowohl beim Verbringen ins Auto als auch während der anschliessenden Fahrt übte er wiederholt körperliche Gewalt aus. Er versetzte dem Opfer harte Kopfnüsse, schlug es mit der Faust ins Gesicht, mit dem Ellbogen in die Rippen und auf den Hinterkopf und drückte ihm den Zeigefinger in die Augen. Zusätzlich bedrohte er E.__ massiv, unter anderem damit, ihn abzustechen, sollte er einen Fehler machen. Weiter drohte er mit den Hells Angels und damit, ihn in den Wald zu bringen und zu erschiessen, falls er die geforderten Fr. 800.– nicht beschaffe. Die gesamte Situation war bewusst einschüchternd gestaltet. Der erst 15-jährige E.__ wurde überrumpelt und war danach drei rund zehn Jahre älteren Männern und einem ungefähr gleichaltrigen Jugendlichen ausgeliefert.
… 427 строк без изменений …
E.__ war während und nach dem Vorfall massiv verängstigt. Er erlitt eine akute Belastungsreaktion, verlor nach dem Vorfall kurzzeitig das Bewusstsein und musste hospitalisiert werden.
Wurde der Täter innerhalb der letzten fünf Jahre vor der Tat zu einer bedingten oder unbedingten Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt, so ist der Aufschub nur zulässig, wenn besonders günstige Umstände vorliegen (Art. 42 Abs. 2 StGB). Die Gewährung des bedingten Strafvollzuges kann auch verweigert werden, wenn der Täter eine zumutbare Schadenbehebung unterlassen hat (Art. 42 Abs. 3 StGB). Der Schaden muss vor Erlass des Strafurteils durch den Richter oder einen Vergleich in Bestand und Höhe feststehen, andernfalls die Nichtbezahlung von Schadenersatz kein Hindernis für die Bewilligung des (teil-)bedingten
Strafvollzugs darstellt (BGE 70 IV 103 f.; BGE 105 IV 234 E. 2a; ROLAND M.SCHNEIDER/ROY
Strafvollzugs darstellt (BGE 70 IV 103 f.; BGE 105 IV 234 E. 2a; ROLAND M. SCHNEIDER/ROY
… 967 строк без изменений …
GARRÉ, in: Basler Kommentar, Strafrecht I, 4. Aufl. 2019, N. 98 zu Art. 42 StGB m.w.V.).
Urteils Fr. 44'804.85 (Verbindungsbusse Fr. 7'525.–; 4/5 der vorinstanzlichen Verfahrenskosten
Fr. 31'879.85; 9/10 der Kosten des BerufungsverfahrensFr. 5'400.–) zu bezahlen.
Fr. 31'879.85; 9/10 der Kosten des Berufungsverfahrens Fr. 5'400.–) zu bezahlen.
… 271 строк без изменений …
Weiter hat der Beschuldigte dem Privatkläger B.__ Schadenersatz von Fr. 1'102.10 nebst Zins zu 5% seit dem 2. August 2019 (Erwerbsausfall), eine Genugtuung von Fr. 2'000.– sowie eine
## Rechtsmittelbelehrung:
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen eingereicht werden (Art. 78 ff. i.V.m. Art. 90 ff. BGG; SR 173.110).Die Beschwerde hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angeführten Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Für den Fristenlauf gelten die Art. 44 ff. BGG.
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen eingereicht werden (Art. 78 ff. i.V.m. Art. 90 ff. BGG; SR 173.110). Die Beschwerde hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angeführten Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Für den Fristenlauf gelten die Art. 44 ff. BGG.